Zum 100. Todesjahr von Henry Dunant zeigt das Henry-Dunant-Museum in Heiden
zwei Themen in einer Sonderausstellung vom 23. April 2010 bis November 2010
„im Feld, von Solferino nach
Guantanamo" und „Kinderzüge in die Schweiz"
Das Dunant-Jahr 2010 verfolgt das Ziel, das humanitäre Werk Henry Dunants
nachhaltig in Erinnerung zu rufen. Im Zentrum stehen kulturelle Anlässe,
Ausstellungen und Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Nationen. Die
Aktivitäten sind in die drei Bereiche Humanität,
Solidarität und Zivilcourage gegliedert.
Das Henry-Dunant Museum ist im Dunant-Jahr 2010 von April bis 15. November
2010 wie folgt geöffnet:
Dienstag-Sonntag: 10.00-12.00 und 13.15-16.30 Uhr.
Sonderöffnungen und Führungen auf Anfrage: info@dunant-museum.ch oder
Tel. +41 71 891 44 04
abstand
«Im Feld, von Solferino
nach Guantanamo»
ist vom ICRC-Museum in Genf zusammengestellt worden und zeigt 140 Jahre
Einsätze in Kriegs- und Katastrophengebiete. Ohne die Wucht der Bilder, die
augenblicklich berühren, ohne die Zeugnisse der Realitäten, könnte die
grossartige Leistung des Internationale Komitees vom Roten Kreuz und die
Einsätze der nationalen Rotkreuz-Gesellschaften kaum gewürdigt
werden.
Die Ausstellung führt chronologisch durch die Schwerpunkte des humanitären
Wirkens; Hilfe für die Verwundeten, Schutz der Krieggefangenen, Zusammenführung
verstreuter Familien, Unterstützung der Zivilbevölkerung.
In einem Militärzelt, direkt neben dem Museum, wird der Besucher unmittelbar
in eine Welt geführt, wo Not und Elend, Schicksalsergebenheit und unbezähmbare
Hoffnung sich ausdrücken und vom Betrachter hohe Mitmenschlichkeit
verlangen. Diese Ausstellung hat schon rund um die Welt, in den grössten
Metropolen die Menschen berührt. Auch in Heiden wird sie eine grosse Beachtung
finden.